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Bei der Scheckübergabe (von links): Uwe Kuhl (Präsidium SV 98 und Darmstädter Sportstiftung), Hans-Werner Erb (Darmstädter Sportstiftung), Markus Sotirianos (FuFa), Oberbürgermeister Jochen Partsch und Andreas Koch (NRD) (Foto: Andreas Nink )

6500 Euro an Darmstädter Sportstiftung

Darmstadt 30.11.2014

Im Rahmen der Umbaumaßnahmen im vergangenen Sommer zum heutigen Merck-Stadion am Böllenfalltor hatte die Fan- und Förderabteilung (FuFa) des SV Darmstadt 98 gemeinsam mit der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) Stücke des ehemaligen Stadionrasens und Holzbänke der Tribüne für die Lilienfans aufbereitet und zum Kauf angeboten. Der Gewinn in Höhe von 6500 € wurde am Donnerstag (27.11.) von Vertretern der Beteiligten an Oberbürgermeister Jochen Partsch und die Darmstädter Sportstiftung übergeben. Dies teilte der Medienverantwortliche des SV Darmstadt 98, Tom Lucka, mit.

Hans-Werner Erb, Vorsitzender der Sportstiftung, und Kassenwart Uwe Kuhl waren besonders vor dem Hintergrund rückläufiger Zinserträge des vorhandenen Stiftungskapitals sehr dankbar für die hohe Spende. Mit dem Geld können nun noch mehr Vereine unterstützt werden, die besondere soziale und integrative Sportprogramme auf den Weg bringen wollen. In der Vergangenheit waren dies etwa Sportkurse speziell für Menschen und Familien mit Zuwanderungsgeschichte, heiltherapeutische Reitkurse, Unterstützung des Sports für ältere Menschen oder die Förderung von Behindertensportlern. Alle Vereine der Stadt und des Landkreises, die Mitglied in der Darmstädter Sportstiftung sind, haben die Möglichkeit, für ihre Projekte Anträge zur finanziellen Unterstützung zu stellen.

Auch Andreas Koch, Werkstatt-Leiter der NRD, war voll des Lobes über die Zusammenarbeit: „Wir empfinden das als ein Stück gelebter Integration. Sogar das Fernsehen war bei uns und hat über die Aktionen berichtet. Für unsere Beschäftigten ist es eine riesige Motivation, mit ihrer eigenen Arbeit etwas für ihren Herzens-Verein beitragen zu können.“

Als Vertreter der FuFa bedankte sich Abteilungsleiter Markus Sotirianos nochmals bei allen Beteiligten für das Gelingen der mehrfachen Win-Win-Aktion: „Ohne die logistische Hilfe der Mitarbeiter des Sportamts wäre die kurzfristige Umsetzung der Aktionen nicht möglich gewesen. Nun haben alle etwas davon – die Fans freuen sich über einmalige Erinnerungsstücke und Menschen mit Behinderung haben eine hohe – auch mediale – Wertschätzung erfahren. Zudem war es uns ein Anliegen, dass der Verkaufs-Erlös der Materialien aus dem städtischen Stadion auch den Vereinen der ganzen Stadt zugutekommt.“

Uwe Kuhl, in den 80ern für die Lilien in der 2. Bundesliga selbst aktiv und außerdem SVD-Präsidiumsmitglied für das Nachwuchsleistungszentrum, bedankte sich im Namen des Präsidiums bei allen Beteiligten und insbesondere der FuFa für die Idee und die selbständige Umsetzung. „Ohne das Engagement der FuFa wären diese Aktionen in der Hektik der Sommerpause wohl nicht möglich gewesen.“